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     Vom 21. bis 23.06.2017 hatte unsere Bundesabgeordnete Kathrin Rösel speziell Ehrenamtliche aus dem kirchlichen Umfeld eingeladen. Alle 48 Teilnehmer waren von den drei Tagen sehr beeindruckt.

    In den frühen Morgenstunden des Mittwoch wurden die Reisegäste in Rotenburg, Soltau, Bad Fallingbostel, Walsrode und an der Raststätte Allertal eingesammelt. Heinz-Günter Bargfrede, ....



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Aktuelle Meldungen
23.08.2016
Tourismus auf einem guten Weg
Herausforderung für die Zukunft
 

Bad Fallingbostel. Ihre alljährliche Sommertour durch den Wahlkreis führte die CDU-Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper kürzlich nach Bad Fallingbostel. In Begleitung der Bundestagsabgeordneten Kathrin Rösel, Sabine Jung (Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes) sowie den Mitgliedern des Stadtverbandes Wiebke Ehlers und Gerhard Pickard, widmete sie sich einen Tag dem Thema „Tourismus“.

Dieser ist im Heidekreis zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden. Um die Attraktivität der Region zu fördern sind innovative Ideen und Konzepte nötig. Der Verkehrsverein Bad Fallingbostel und der Verein Dorfmark Touristik e.V. diskutieren zurzeit wie das gelingen kann.

 

In einem umfangreichen Vortrag führte Rainer Arndt, Vorsitzender Dorfmark Touristik e.V. den Besuchern die Entwicklung des Ortes vor Augen. Urlaub in Ferienwohnungen sei in Deutschland eine sehr beliebte Urlaubsform, erklärte Arndt. Gerade für Familien seien Ferienwohnungen attraktiv, weil sie bezahlbare Urlaubserlebnisse ermöglichten. Durch den Ausbau der Heidebahn und der A7 sei zurzeit eine sehr gute Auslastung durch Monteure, in der hiesigen Region, gegeben. Dadurch sei allerdings eine geringere Kapazität, entgegen anderen Berichten von der Lüneburger Heide, im touristischen Sektor zu verzeichnen. Dies beträfe insbesondere die Buchung von Familien-Pauschalangeboten.

 

„Für die Eigentümer, Dienstleister und Kommunen – gerade in unserem ländlichen Raum - sind Ferienwohnungen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Das wirtschaftliche Potential des Tourismus darf nicht unterschätzt werden. Die Wertschöpfungskette ist lang. Sie reicht vom Bäcker, über die Tankstelle, bis bin zum Handwerker,  so Pieper und MdB Kathrin Rösel,

Mit einem neuen Konzept möchte sich die Dorfmark Touristik e.V. effektiver vermarkten. Die gemeinsamen Interessen der Region sollen dabei in den Vordergrund rücken. Der neue Internetauftritt des Dorfmark Touristik e.V. ist bereits so gestaltet, um Spielraum für evtl. Kooperationen mit den umliegenden Gemeinden zuzulassen. „Nur gemeinsam kann den steigenden Ansprüchen der Urlauber begegnet werden. Die Weichen für die Zukunft können hier gestellt werden,“ so Pieper, die auch als Kreistagspolitikerin im Thema ist.

 

Im Kurpark Bad Fallingbostel informierten Uschi Fleischner-Castens und Christel Rieck vom Verkehrsverein Bad Fallingbostel über die Bestrebungen den Park zu verschönern – ganz im Sinne der Kneipp‘schen Lehre, auch wenn Bad Fallingbostel die Kurprädikate „Kneipp-Heilbad“ und „Luftkurort“ im vergangenen Jahr verloren hat. „Der Titel „Kurort“ allein generiert noch keinen erfolgreichen Tourismus“,  lautet die einhellige Meinung aller Beteiligten. Die Bemühungen im Kurpark sind entsprechend hoch: Ob Kräutergarten, Fitness-Park, Barfußpfad, Spielplatz oder Kunstobjekte – für jeden Besucher ist etwas dabei.

„Der Kurpark ist definitiv eine Bereicherung und Aufwertung für Bad Fallingbostel. Sicherlich wirkt er sich auch positiv auf den Tourismus, aber auch für die Lebensqualität der Ortsansässigen aus“, bemerkte die Landtagsabgeordnete.

 

 

 

Ein anderer erfreulicher Trend lässt sich in der Campingbranche verzeichnen. Während eines Rundgangs über den Campingplatz „Böhmeschlucht“ in Vierde berichtete der Betreiber Herbert Küddelsmann von steigenden Besucheranfragen. Die Gäste ließen sich, unter anderem, die Bauwagen zeigen, die zusätzliche Übernachtungsmöglichkeiten für Kurzzeitgäste bieten und warfen einen Blick in das Duschhaus. Von den Urlaubern und Dauergästen wird der Campingplatz, der das ganze Jahr über geöffnet ist, gut angenommen, konnte Küddelsmann berichten. „Wir haben pro Jahr ca. 6000 touristische Übernachtungen. Im Schnitt bleibt jeder Tourist 2,2 Tage.“ Zusätzlich zu den 65 Campingplätzen, hat Küddelsmann 100 Jahresplätze sowie 19 Bauwagen, mit insgesamt 46 Betten, zu vermieten.

Grund zur Besorgnis sieht der Inhaber jedoch in der neuen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH) der Europäischen Union, durch die 380 zusätzliche Naturschutzgebiete in Niedersachsen ausgewiesen werden müssen. In diesen Gebieten schränkt die neue Verordnung beispielweise Angelrechte massiv ein, untersagt Kanu fahren, Baden und Grillen. „Falls derartige Verbote hier erteilt würden, wäre das sehr schädigend für den Tourismus, denn ein Drittel unserer Besucher sind Wassersportler“, gibt Herbert Küddelsmann zu bedenken. Gudrun Pieper fügte hinzu, dass es der falsche Weg wäre den Menschen von der Natur auszuschließen. Naturschutz muss mit den Menschen gestaltet werden und darf sich nicht ausschließlich gegen ihre Interessen wenden. Planungsvorhaben oder Naturschutzprojekte sollten mit allen Betroffenen erörtert werden, um damit verbundene mögliche wirtschaftliche Einbußen zu minimieren. Das Thema wird zZt auch in der Landtagsfraktion intensiv diskutiert. Als Vorsitzende des Ausschusses Bundes- und Europaangelegenheiten, Medien und Regionalentwicklung ist mir daran gelegen, hier eine, für alle Beteiligten, gangbare Lösung zu finden, " so Pieper abschließend.

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Kathrin Rösel, MdB

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