Hintergrund
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    Lena Düpont aus Gifhorn wird die Kandidatin des Bezirksverbandes Nordostniedersachsen für die kommende Wahl zum Europaparlament. Auf einer Klausurtagung setzte sie sich gegen alle Mitbewerber durch. Welchen Listenplatz sie bekommen wird, steht noch nicht fest.

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    Zum 28. Mal wurde gemeinsam vom CDU Heidekreis und dem CDU Stadtverband Schneverdingen im Schneverdinger Walter-Peters-Park die mittlerweile traditionelle Feierstunde zum Tag der Deutschen Einheit veranstaltet. Diese ist immer noch die einzige Veranstaltung dieser Art im Heidekreis.

    Auch in diesem Jahr konnte der Vorsitzende des CDU Stadtverbandes Christian Quoos viele Gäste aus dem gesamten Landkreis begrüßen.  Er führte ferner aus, dass es ohne den Mut der Bürgerinnen und Bürger der ehemaligen DDR und ohne den von ihnen erzeugten Reformdruck weder zum Fall der Mauer noch zur Wiedervereinigung gekommen wäre. Auf vielen Demonstrationen wäre in der damaligen Zeit von den Menschen zu hören gewesen „Die Mauer muss weg“.

    Viele Hoffnungen der Deutschen hätten sich seit der Wiedervereinigung erfüllt. Auch in vielen Köpfen existiere die Mauer nicht mehr.

    Doch leider wäre das noch nicht bei jedem der Fall. Und daran sollten und müssten wir alle weiterarbeiten.



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    Obwohl der Boitzer Mark bereits aus dem 17. Jahrhundert stammt, ist er Kult und hat sein Flair auch zum 280. Mal nicht verloren. Immer am 1. Mittwoch nach Michaelis findet er statt, so dass er in diesem Jahr auf den Tag der Deutschen Einheit fiel.

    Es waren wohltuende Worte des Ortsvorstehers Christian Söder, der in Erinnerung an das gespaltene Deutschland mahnte: „Wir dürfen nicht vergessen, was die Ursache des 3. Oktobers war. Lasst uns alle die Augen offen halten und dafür sorgen, dass so eine Entwicklung keine neue Chance bekommt.“

    Der traditionelle Fassbieranstich klappte hervorragend, das anschließende „Knipp-Essen“ im Domkreuger ein Muss. Für Gudrun Pieper MdB ist diese Veranstaltung selbstverständlich auch ein Muss und sie hofft, dass sie im nächsten Jahr wieder dabei sein kann.



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29.06.2017 | b
Informationsreise, die ihren Namen Ehre macht
 Vom 21. bis 23.06.2017 hatte unsere Bundesabgeordnete Kathrin Rösel speziell Ehrenamtliche aus dem kirchlichen Umfeld eingeladen. Alle 48 Teilnehmer waren von den drei Tagen sehr beeindruckt.

In den frühen Morgenstunden des Mittwoch wurden die Reisegäste in Rotenburg, Soltau, Bad Fallingbostel, Walsrode und an der Raststätte Allertal eingesammelt. Heinz-Günter Bargfrede, ....

...der unseren Wahlkreis in den ersten beiden Legislaturperioden des wiedervereinigten Deutschlands im Deutschen Bundestag vertrat, war so etwas wie ein Reisebegleiter de Lux. Er kennt sich nicht nur in der Hauptstadt, sondern auch mit der Materie hervorragend aus, was er allen Teilnehmern während der Fahrt durch seine vielfältigen Informationen unter Beweis stellen konnte.
 



Die Landesvertretung Niedersachsens, die das erste Ziel der Reise war, bot ihren Gästen nicht nur ein hervorragendes Mittagessen, sondern wurde durch den Dienststellenleiter umfassend über Aufgaben und Arbeitsweise vorgestellt. der Landesvertretung zu informieren. Auf dem im Garten aufgestellten roten Elefanten fanden alle Gäste den Namen ihrer Gemeinde.

Im Verteidigungsministerium folgte der erste Sicherheitscheck während dieser drei Tage. In einem Vortrag wurde die Bundeswehr in ihrer Struktur und den aktuellen Aufgaben vorgestellt. In einem zweiten Teil konnten die Teilnehmer all ihre Fragen los werden, die zur Zufriedenheit beantwortet werden konnten. Zuvor konnte die Gruppe im Bendler-Block die Gedenkstätte besuchen, wo unter anderem Oberst Graf Schenk von Stauffenberg am 20. Juli 1944 standrechtlich erschossen wurde.

Die Sicherheitskontrolle beim Betreten des Bundeskanzleramtes ließen alle gern über sich ergehen, denn es kommt nicht jeden Tag vor, den Arbeitsbereich der Bundeskanzlerin so aus der Nähe sehen zu können. Stunden vorher hatten sich im repräsentativen Flur des Hauses Vertreter verschiedener Staaten in das Kondolenzbuch für den Kanzler der Einheit eingetragen. Auch die meisten Heidjer hätten ebenfalls gern ihre Verehrung für den verstorbenen Helmut Kohl bekundet. Leider war das Buch auf Grund des späten Tageszeit bereits eingeschlossen. So konnten jeder nur andächtig vor dem Porträt des ehemaligen Kanzlers stehen und seinen ganz persönlichen Erinnerungen an sein Wirken für uns Deutsche nachgehen.

Erst nach 21.00 Uhr checkte die Reisegesellschaft im Hotel ein. Alle waren über die Informationen und die Erlebnisse des ersten Tages sehr zufrieden. Nur wenige nutzen noch zu später Stunde die Nähe zum Kurfürsten Damm.

Blauer Himmel begleitete auch am Donnerstag die Gruppe wieder zum ersten Termin. Der im Reichstagsgebäude beheimatete Bundestag war das erste Ziel. Und hier wurde die Gruppe auch von unserer Bundestagsabgeordneten Katrin Rösel begrüßt. Sie hatte sich trotz der Sitzung im Plenarsaal die Zeit für die Gruppe genommen. Das war zweifellos einer der Höhepunkte dieser drei Tage. Sie erzählte von sich und berichtete über ihre Arbeit. Sie berichtete u.a. auch darüber, dass zum Sitzungsbeginn der Bundestag dem verstorbenen Altkanzler gedacht hatte, wobei Bundestagspräsident Norbert Lammert eine wohl viele beeindruckende Rede gehalten hatte. Viele wollten noch ein persönliches Gespräch mit ihrer Abgeordneten führen, aber auf Grund der Tagesordnung musste Kathrin Rösel, die den Wahlkreis auch gern nach dem 24. September in Berlin vertreten würde, wieder an die Arbeit. Anschließend durften die Besucher eine Stunde den Abgeordneten bei dieser Sitzung des Plenums lauschen. Zum Schluss konnte die Gruppe noch den Anfang der letzten Rede im Bundestag des schon zweimal als Alterspräsident fungierenden Professors Dr. Heinz Riesenhuber mitbekommen. Dann konnten alle noch bei gutem Wetter aus der Kuppel des Reichstages den Rundblick auf die Stadt im Grünen genießen. 

Für die Meisten war dann der Besuch im Herz des Bundesnachrichtendienstes Premiere. Der zuständige Mitarbeiter gewährte einen interessanten Einblick in die Arbeitsweise der Behörde und stellte den Unterschied zum Verfassungsschutz und Militärischen Abschirmdienst dar. Eine Schifffahrt auf der Spree war der Abschluss dieses Tages. Obwohl in Berlin noch schönes Wetter vorherrschte, waren die meisten besorgt und erkundigten sich zu Hause auf Grund der ersten Videoclips über die Unwetter in der Heimat.

Der Freitagvormittag ging unter die Haut und wird sicher von niemandem vergessen werden. Der Besuch in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt der Stasi in Hohenschönhausen! Gilbert Furian, ehemaliger Häftling des totalitären SED-Staates und u. a. Verfasser des Buches „Mehl aus Mielkes Mühlen“ sowie der DDR-Forscher und Politologe Gerhard Ehlert führten durch die Trakte des menschenverachtendes DDR-Regimes und erzählten ihre ganz persönlichen Erlebnisse bis hin zur Begegnung mit den Peinigern nach dem Fall der Mauer. Für alle war diese Einweisung mehr als bedrückend.

Mit einem Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden Europas wurde die Konfrontation mit den besonders dunklen Kapiteln der deutschen Geschichte fortgesetzt.

Das letzte Mittagessen in einem Restaurant im Schatten von Brandenburger Tor und Reichstag war anschließend beinahe notwendig, um die Heimreise froh und gut gelaunt anzutreten.

(Text: Dietrich Breuer / Gerd Engel  -  Fotos: Dietrich Breuer / Gerd Engel / BPA)

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